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Bericht der Zeitschrift "Astronomie
Heute"
über den Besuch von John Dobson in Deutschland
Porträt
John Dobson
Von Pascale Demy & Stephan Fichtner
John Dobson kannte Deutschland bislang nur aus Büchern.
Bei seinem Besuch im Herbst brachte der humorvolle Neunzigjährige
endlich auch seine deutschen Fans zum Lachen.
Die letzten Monate vor Johns Ankunft stehe ich mit seiner Agentin
Donna Smith in regem EMail- Kontakt, bis alle Termine unter Dach
und Fach sind. Denn der Erfinder des Dobsonteleskops ist ein gefragter
Mann: Norwegen, Russland, Ukraine, Deutschland, England und wieder
zurück nach San Francisco in nur fünf Wochen – ein
solches Programm wäre für manch Siebzigjährigen zu
viel. Doch nicht für John!
Es ist zwar sein erster Besuch in Deutschland, doch bin ich aufgeregter
als der Neunzigjährige, als ich am Gate des Frankfurter Flughafens
auf ihn warte. 1. Station: Stuttgart Obwohl ich ihm noch nie persönlich
begegnet bin, entsteht in meinem Kopf schon vor seiner Ankunft ein
Bild von jenem Mann, den ich heute Abend in Empfang nehmen soll.
Auch in meiner Familie gibt es Menschen jenseits der neunzig. Doch
die sind nicht sehr mobil und würden sich eine solche Reise
sicher nicht zutrauen – vor allem nicht allein. Ich stelle
mich also unbewusst auf einen hilfsbedürftigen Menschen ein.
Ein Irrtum, wie sich zeigt: Mir kommt ein kleiner, agiler Mann entgegen,
der sich keineswegs von den vielen Gängen und Hallen des Frankfurter
Flughafens bange machen lässt.
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(aus lizenzrechtlichen Gründen fehlen evtl. Abbildungen):
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